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KÜS-Interview: Ihre Meinung bitte, Prof. Monheim!

25. 1. 2020

Prof. Dr. Heiner Monheim, Jahrgang 1946, war nach dem Studium der Stadt- und Verkehrsplanung, Geographie und Soziologie in Bonn und München (Technische Universität und Ludwig-Maximilians-Universität) nach verschiedenen beruflichen Stationen seit 1995 Professor für Angewandte Geographie, Raumentwicklung und Landesplanung an der Universität Trier. Seit 2011 ist er Emeritus. Wir trafen ihn bei einem Seminar des Bundes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) in Kirchheimbolanden (Rheinland-Pfalz).

KÜS: Herr Professor Monheim, unser Tagungshotel hier im pfälzischen Kirchheimbolanden liegt sehr hoch über der Stadt und ziemlich außerhalb. Wie sind sie angereist?

Prof. Dr. Heiner Monheim: Ich hatte gestern noch einen Vortrag in Norddeutschland, dann ging es mit dem Zug bis hierhin zum Bahnhof. Ich habe ich mich dann aber entschlossen, mein Klappfahrrad nicht zu benutzen, obwohl ich es auf Reisen immer dabei habe. Ich bin zu Fuß gelaufen, das tut gut.

KÜS: Ihr Vortragsthema lautet „Mobilität der Zukunft, Zukunft der Mobilität“. Ihre Zuhörer und Diskussionspartner sind ausschließlich Journalisten. Was bringt Ihnen eine solche Veranstaltung?

Monheim: Die Frage sollte eigentlich lauten, was eine solche Veranstaltung der zukünftigen Mobilität bringt. Ich sehe im Vortrag und im Diskurs mit Journalisten, die größtenteils als Lokalredakteure direkt mit betroffenen und für betroffene Menschen im urbanen Raum arbeiten und schreiben, eine große Chance. Es geht darum, zukünftige Mobilitätsthemen in ein praxisbezogenes Licht zu rücken. Es nützt nichts, wenn großartige Szenarien beispielsweise für Innenstädte erstellt werden, die Szenarien aber nachher an der Praxis scheitern, weil die Leute nicht dorthin kommen, wo sie hinkommen müssen.

KÜS: Sie sind einer der anerkanntesten Verkehrsexperten Deutschlands und reisen in dieser Funktion auch mit über 70 Jahren noch immer von Veranstaltung zu Veranstaltung. Man hat Sie auch schon einmal als Messias der Mobilitätswende bezeichnet. Wie stehen Sie dazu?

Monheim: Mit Schlagwörtern wie diesen steckt man Menschen schnell in vorgeformte Klischees. So etwas ist nie gut. Aber wenn meine Gedanken und Ideen, meine Konzepte zu einer sinnvollen und möglichst raschen Umsetzung des individuellen Verkehrs davon profitieren, dann habe ich damit keine Probleme. Dann ist das in Ordnung.

Foto: Prof. Dr. Heiner Monheim

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Alkoven, Allrad und vieles mehr: Einer fehlt bei Eura-Mobil

25. 1. 2020

Vom Van bis zum Alkoven präsentierte Reisemobil-Hersteller Eura Mobil zusammen mit seinen hauseigenen Marken Karmann und Forster auf der Freizeitmesse CMT fast in allen Kategorien neue Modelle. Nur ein längst angekündigter Debütant lässt noch immer auf sich warten.

Reisemobil-Hersteller Eura-Mobil gehört zu dem immer weniger werdenden Marken, die am Alkoven festhalten. Jene „Nasenbären“ mit dem Bett überm Fahrerhaus galten einstmals als Synonym für das Wohnmobil schlechthin, befinden sich aktuell mit kaum sieben Prozent Marktanteil aber bestenfalls noch in einer Nische. Geschäftsführer Holger Siebert glaubt jedoch fest an deren Zukunft und tritt deshalb mit dem neuen Activa One 650 HS auf der Freizeitmesse CMT in Stuttgart an.

Der 6,50 Meter lange Neuling kombiniert die Betten im Obergeschoß mit einer großzügigen Rundumsitzgruppe im Heck, die nur einen Nachteil hat: Darunter ist kein Platz für eine Fahrradgarage. Für die Bikes muss ein Extra-Träger auf der Rückseite montiert werden. Die beiden Kojen im Alkoven sind als Längsbetten mit mittlerem Verbindungsteil ausgelegt. Eine stabile, ausfahrbare Treppe erleichtert den Zugang nach oben und dient zugleich als Abschottung zum Fahrerhaus. Unter den Fußenden der Betten gewähren zwei große Schränke reichlich Platz für Kleidung. Mit vier Gurt gesicherten Plätzen an Bord ist der Activa One ideal für Familien und damit auch fürs Vermietgeschäft, das in dieser Kategorie gut zwei Drittel des Absatzes ausmacht. Auf Fiat-Ducato-Basis (103 kW/140 PS) zu Preisen ab 58.290 Euro bildet der 650 HS die neue Spitze der Alkoven-Baureihe.

Aber das Eura-Label ziert beispielsweise auch zwei weitere Einzelbett-Grundrisse, mit denen die Contura-Baureihe erweitert wird. Der teilintegrierte Ableger des Luxusliners Integra feierte auf dem Düsseldorfer Caravan-Salon als 760 EF Premiere. Der in Stuttgart neu präsentierte, ebenfalls 7,71 Meter lange 760 EB hat statt gegenüberliegenden Sofas die traditionelle L-Bank-Sitzgruppe und ein besser aufgeteiltes Raumbad an Bord, steht in der Grundversion mit dem 103 kW/140 PS starken Ducato und dem Alko-Tiefrahmenchassis aber mit identischen 80.000 Euro in der Preisliste. Die gleichfalls neue Variante 710 EB begnügt sich bei gleicher Sitz- und Schlafanordnung auf einem halben Meter Länge weniger mit einem Kombi-Bad und markiert mit 77.000 Euro den neuen Einstieg in die Baureihe.

Den schon vor einem halben Jahr auf der Produkt-Präsentation des Jahrgangs 2020 angekündigten Contura auf Mercedes-Sprinter-Basis sucht man auf der CMT allerdings vergebens. Das Comeback des Stuttgarter Transporters, den Eura zuletzt Anfang des neuen Jahrtausends als Alkovenmodell im Angebot hatte, lässt weiter auf sich warten. Zwar soll der Prototyp fix und fertig im Sprendlinger Werk stehen, die preislichen Verhandlungen mit dem Sternen-Imperium gestalten sich aber offensichtlich schwieriger als gedacht.

Eine Problematik, wie sie die Rheinland-Pfälzer auch aus der anderen Perspektive kennen, profitieren sie doch beim Basis-Fahrzeug Ford Transit von dem vielfältigen Einsatz des Kölner Transporters in den rund 20 Marken des Trigano-Konzerns. So nutzen sie speziell die 4×4-Variante des Transit, um bei der Kastenwagen- und Campingbusmarke Karmann das Allrad-Angebot auszubauen. Der Dexter 570 4×4 ist ein kompakter Camper für zwei Personen. Um auf sechs Metern Länge einen Einzelbetten-Grundriss zu ermöglichen, wurde im vorderen Bereich auf eine Sitzbank verzichtet, dienen ausschließlich die drehbaren Fahrerhaus-Sessel als Sitzgelegenheiten. Der Tisch lässt sich im Innenraum wie auch im Freien, eingehängt in der Außenwand, nutzen. Mit einem Grundpreis von 53.000 Euro zählt der Dexter 570 4×4 mit dem 96 kW/130 PS starken 2,0-Liter-Transit-Diesel zweifellos zu den günstigsten vierradgetriebenen Freizeitmobilen am Markt und bedient zudem das stärkste Wachstumssegment der ausgebauten Kastenwagen.

An diese Zielgruppe – allerdings ohne Allrad – wendet sich auch die Vantasy-Edition der neuen Forster Campervans, die über einen attraktiven Preis speziell ins Blickfeld jüngerer Kunden gerückt werden sollen. So werden alle vier Varianten vom 5,41 Meter langen V541 HB (36.600 Euro) über die Sechs-Meter-Fahrzeuge V599 HB und V599 VB (jeweils 38.000 Euro) bis zum fast 40 Zentimeter längeren V636 EB (40.000 Euro) ohne Aufschlag mit den Reisekomfort-, Sicherheits- und Aktiv-Paketen sowie Markise und Fahrradträger ausgerüstet, was in summa einen Preisvorteil von knapp über 4.500 Euro bedeutet.

Fotos: Eura-Mobil, Karmann, SP-X/Michael Lennartz

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GM: Cruise Origin als elektrisch betriebener Shuttle-Bus

24. 1. 2020

General Motors hat einen Roboter-Shuttlebus für den Einsatz im Ride-Sharing vorgestellt. Der Origin genannte Sechssitzer wurde gemeinsam mit Honda entwickelt und soll künftig für die GM-Mobilitätsmarke „Cruise“ in den Einsatz gehen. Die ist bisher durch PKW-Entwürfe in Erscheinung getreten.

Der Elektrobus basiert auf einer neuen modularen Plattform und soll die neueste Motorengeneration des Konzerns an Bord haben. Details nennen die Amerikaner jedoch nicht. Auch, wann und wo der People Mover seine erste kommerzielle Fahrt macht, ist noch offen. Ein Foto zeigt ihn aber in San Francisco, was einen Hinweis auf bevorzugte Einsatzgebiete geben kann.

Optisch setzt der Origin auf die mittlerweile bei Roboter-Shuttles typische, volumenoptimierte Quaderform, die beispielsweise auch die VW-Studie Sedric kennzeichnet. Innen gibt es zwei Dreierbänke, auf denen sich die Passagiere gegenüber sitzen. Der Einstieg erfolgt durch seitliche Schiebetüren.

Fotos: GM Media (Cruise), Volkswagen

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Autofahren im Alter: Checkliste für Gefahren

24. 1. 2020

In der dunklen Jahreszeit sehen sich alle Autofahrer mit witterungsbedingten Herausforderungen konfrontiert. Durch Nebel, Glatteis, Schnee und Dunkelheit steigt das Unfallrisiko. Besonders ältere Autofahrer sollten auf mögliche Probleme beim Führen eines Fahrzeugs achten. Sie haben zwar zumeist viel Erfahrung hinter dem Steuer, dennoch kann der Alterungsprozess Probleme mit sich bringen, die durch die Witterung noch …

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In der dunklen Jahreszeit sehen sich alle Autofahrer mit witterungsbedingten Herausforderungen konfrontiert. Durch Nebel, Glatteis, Schnee und Dunkelheit steigt das Unfallrisiko. Besonders ältere Autofahrer sollten auf mögliche Probleme beim Führen eines Fahrzeugs achten. Sie haben zwar zumeist viel Erfahrung hinter dem Steuer, dennoch kann der Alterungsprozess Probleme mit sich bringen, die durch die Witterung noch verstärkt werden können.

Probleme beim Hören und Sehen sowie Bewegungseinschränkungen können eine Gefahr bedeuten. Auch Medikamente mit Nebenwirkungen oder demenzielle Erkrankungen wie Alzheimer erschweren das Autofahren oder machen es unmöglich.

Hilfreich zum Einschätzen der besonderen Gefahren beim Autofahren im Alter ist eine Checkliste der Alzheimer-Forschung Initiative e. V.

Sie stellt gezielt folgende Fragen an Autofahrerinnen und Autofahrer:

  • Verlieren Sie beim Fahren manchmal die Orientierung?
  • Haben Sie Schwierigkeiten, andere Verkehrsteilnehmer, Ampeln oder Verkehrszeichen zu erkennen und rechtzeitig darauf zu reagieren?
  • Haben Sie Probleme, das Gas-, Kupplungs- oder Bremspedal zu betätigen?
  • Hören Sie Signale anderer Verkehrsteilnehmer (manchmal) spät oder schlecht?
  • Finden Sie es schwierig, den Kopf zu drehen und über Ihre Schulter zu blicken?
  • Werden Sie im dichten Verkehr oder auf unbekannten Straßen nervös?
  • Hupen andere Autofahrer häufig wegen Ihres Fahrverhaltens?
  • Verursachen Sie in letzter Zeit häufiger kleinere oder „Beinahe“-Unfälle?
  • Fühlen Sie sich beim Fahren unsicher?
  • Werden Sie schläfrig oder wird Ihnen schwindelig, nachdem Sie Ihre Medikamente eingenommen haben?

Auch Angehörige können als Beifahrer helfen, Gefahrenquellen zu erkennen, die mit dem Lebensalter in Verbindung stehen können. Mögliche Warnzeichen sind folgende Beobachtungen:

  • Verfährt sich oft, selbst auf bekannten Strecken.
  • Hält bei Grün oder zur falschen Zeit an.
  • Scheint andere Autos, Fußgänger oder Rad- und Motorradfahrer auf der Straße nicht wahrzunehmen.
  • Fährt extrem langsam und unsicher, zum Beispiel auf der Autobahn oder fährt zu dicht auf.
  • Befolgt Verkehrszeichen oder Ampelsignale nicht.
  • Versäumt, die Vorfahrt zu beachten oder reagiert zu spät.
  • Blinkt nicht vor dem Abbiegen oder Spurwechsel.
  • Fährt sehr aggressiv oder ängstlich.
  • Kontrolliert nicht den toten Winkel, bevor er die Fahrspur wechselt.
  • Tritt gleichzeitig auf Gas- und Bremspedal oder verwechselt die Pedale.
  • Hat Schwierigkeiten, mehrere Funktionen beim Fahren zu bedienen.
  • Möchte wenden, nachdem er eine (Autobahn)-Ausfahrt verpasst hat. (Achtung: Ausführung unbedingt vermeiden!)
  • Verursacht kleinere oder „Beinahe“-Unfälle.

Eine Broschüre zum Thema „Sicher Auto fahren im Alter“ kann kostenlos bestellt werden:

Webseite: www.alzheimer-forschung.de/sicher-auto-fahren

Quelle und Foto: Alzheimer-Forschung Initiative e.V.

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Pininfarina: Vom Auto-Designer zum E-Auto-Hersteller

24. 1. 2020

Fast 90 Jahre lang hat das italienische Designstudio und Karosseriebau-Unternehmen teils grandiose Autos für renommierte Hersteller entworfen, zum Beispiel für Ferrari, Alfa Romeo (z. B. den Spider Duetto von 1966), Maserati, Lancia, aber auch für Peugeot (z. B. das Peugeot 504 Cabriolet von 1969). Nun will Pininfarina eigene Autos auf die Räder stellen – ausschließlich elektrische. „Purismus, Schönheit und Elektroantrieb passen bestens zusammen“, sagt Pininfarinas Chefdesigner Luca Borgogno.

Den Einstieg in die moderne Autowelt beginnen die Italiener ganz oben, mit dem „Battista“, benannt nach dem Firmengründer von 1930, Battista „Pinin“ Farina. Aberwitzige 1.900 PS sollen den Supersportwagen in unter zwei Sekunden auf 100 km/h katapultieren. Als Spitze werden 412 km/h genannt. Gleichzeitig verspricht Pininfarina 500 Kilometer Reichweite. Möglich macht dies eine Batterie mit einer Kapazität von 120 kWh. Das technische Rüstzeug wie Antrieb und Leistungselektronik liefern der kroatische Spezialist Rimac und Bosch. Fahrfertige Prototypen des Battista befinden sich derzeit im Test. In Genf im März soll das finale Serienmodell gezeigt werden. Der Battista wird dann ab Ende 2020 im italienischen Studio in Cambiano per Hand gefertigt. Geplant sind 150 Einheiten. Der Preis ist ambitioniert: zirka zwei Millionen Euro.

Auf den Battista folgt 2021 zunächst ein Elektro-SUV im Preissegment oberhalb von 200.000 Euro. Ein Jahr später will man gar ein neues Segment gründen. Das Einstiegsmodell für zirka 150.000 Euro soll ein Crossover mit wahlweise vier oder fünf Sitzplätzen werden. Eine Studie hierzu, genannt Pura Vision, zeigte Pininfarina bereits einem kleinen Kreis von Journalisten in Los Angeles. Das Design des Fahrzeugs wirkt sehr clean und reduziert, auffällig sind die 24 Zoll großen Räder. Das Interieur erinnert mit dem verbauten Holz sehr an Luxusboote. Der Pura Vision soll im August 2020 der Öffentlichkeit in Pebble Beach beim Concours d’Elegance gezeigt werden. Als Produktionsstart nennt Pininfarina das Jahresende 2022. Über Pläne für weitere Modellen herrscht noch Stillschweigen.

Fotos: FCA Alfa Romeo, Peugeot, Pininfarina

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Citroën: Neuer Markenclaim zur Elektrifizierungs-Strategie

23. 1. 2020

Seit 2017 bewirbt Citroën seine Modelle mit dem Slogan „INSPIRED BY YOU“ – inspiriert durch euch.

Im Zuge der Modell-Elektrifizierung wird der Claim fortgeführt als „INSPIRED BY YOU ALL“ – inspiriert durch euch alle. Der Buchstabe „ë“ wird zudem darin so geschrieben wie im Markennamen, also mit Trema. Damit soll der Anspruch verdeutlicht werden, die Elektromobilität für möglichst viele Interessenten attraktiv und erschwinglich zu gestalten.

Der Hersteller erinnert hier ausdrücklich an frühere Modelle, darunter Traction Avant, 2 CV und den Transporter Typ H, mit denen diese Strategie – den jeweiligen Gesellschafts- und Marktbedingungen angepasst – erfolgreich umgesetzt wurde.

2020 sollen insgesamt sechs Modelle des Herstellers mit elektrischem oder teilelektrischem Antrieb lanciert werden, den Anfang macht der C5 Aircross Hybrid.

Fotos: Agnieszka Doroszewicz@Continental Productions, Citroën Presse

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