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Recht: Unfallflucht und Führerscheinverlust

10. 12. 2019

Wer Unfallflucht begeht, verliert meist auch seinen Führerschein. Der Fahrer zeigt sich damit ungeeignet, um am Straßenverkehr teilzunehmen.

Dies muss aber nicht immer der Fall sein. War der Betroffene vorher nicht auffällig und ebenso über einen längeren Zeitraum nach der Tat nicht, muss der Führerschein nicht entzogen werden. Eine weitere Ausnahme kann vorliegen, wenn der Fahrer sich in einer psychischen Ausnahmesituation befunden hat. Die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) informiert über eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Hamburg vom 27. Juli 2018 (AZ: 2 Rev 50/18).

Die Frau hatte sich am 24. Juli 2016 unerlaubt von einem Unfallort entfernt, wo sie einen Schaden von rund 2.000 Euro verursacht hatte. Im Februar 2017 erhielt sie einen Strafbefehl. Es wurde eine Geldstrafe angeordnet und der Führerschein eingezogen. Das Amtsgericht in Hamburg sprach sie jedoch frei. Das Landgericht Hamburg wiederum verurteilte sie im Januar 2018 und zog erneut den Führerschein ein. Dagegen wehrte sich die Frau mit Erfolg.

Nach Auffassung des Oberlandesgerichts hätte berücksichtigt werden müssen, dass die Frau vor der Unfallflucht im Straßenverkehr nicht auffällig war. Auch fuhr sie seit dieser Unfallflucht seit einem Jahr und sieben Monaten weiter Auto, ohne auffällig zu werden. Sie habe sich daher nicht als ungeeignet zum Führen eines Kraftfahrzeugs erwiesen. Seit der Tat sei eine geraume Zeit vergangen, die Frau sei nicht mehr auffällig. Hinzu komme, dass sie sich während der Tat in einer psychischen Ausnahmesituation befunden habe. Sie habe erst kurz zuvor erfahren, dass ihr in der Türkei lebender Ehemann ins Krankenhaus eingeliefert worden sei. Sie sei gedanklich und praktisch mit der Organisation ihrer Reise dorthin beschäftigt gewesen. Auch sei ein Schaden von rund 2.000 Euro nicht zu hoch.

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Ford-Forschung: Fahrzeugteile aus Kaffeebohnen

10. 12. 2019

Was beim ersten Lesen völlig realitätsfern wirken kann, ist auf den zweiten Blick ein ganz rationaler Schritt in Sachen Nachhaltigkeit: Bestandteile von Kaffeebohnen sollen zur Herstellung von Fahrzeugbauteilen verwendet werden.

Ford stellt sich u. a. Scheinwerfergehäuse aus dem ungewöhnlichen Material vor. Hintergrund: Jedes Jahr fallen beim Rösten von Kaffee große Schalenmengen an, die getrocknete Haut der Bohnen. Durch starke Erwärmung bei niedrigem Sauerstoffgehalt lässt sich das Material mit Kunststoff und anderen Zusätzen vermischen, was dann in verschiedene Formen gebracht werden soll. Das Verbundmaterial erfüllt die Qualitätsanforderungen für Teile wie Scheinwerfergehäuse und andere Komponenten.

Vorstellbar ist neben einer Gewichtseinsparung von bis zu 20 Prozent auch ein Viertel weniger Energie, die während der Formung benötigt wird. Nicht zuletzt sieht Ford bei den so bearbeiteten Kaffeebohnen(resten) verbesserte Wärmeeigenschaften im Vergleich zu derzeit gängigen Materialien. Wie das in der Praxis aussieht, wird zunächst nur in den USA getestet: Zu dem Zweck ist der Hersteller eine Kooperation mit der Fast-Food-Kette McDonalds eingegangen.

Quelle und Foto: Ford

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Timo Bernhard beendet Profi-Karriere

9. 12. 2019

Der dienstälteste Porsche-Werksfahrer steigt um: Timo Bernhard (38, Bruchmühlbach-Miesau) beendet zum Ende des Jahres seine professionelle Rennfahrer-Karriere.

Dem Unternehmen Porsche wird Timo allerdings erhalten bleiben, wenn auch in anderer Form: Er wird für die Zuffenhausener als Markenbotschafter weltweit im Einsatz sein. Jetzt kann sich Timo verstärkt seiner Familie – Ehefrau Katharina, Tochter Emma sowie den Söhnen Paul und Ben – widmen. Rennfahren wird Timo Bernhard nur noch zum Spaß, dabei kann er auch seinem Hobby, Rallyes und Bergrennen fahren, etwas mehr frönen.  

Mit seinem Rückzug aus dem aktiven Rennsport wird sich Timo aber vor allem dem weiteren Auf- und Ausbau seines KÜS Team75 Bernhard widmen, das mittlerweile zu einer hochprofessionellen Mannschaft gereift ist, die den ganzen Einsatz fordert: Die Truppe ist aktiv in der Intercontinental GT Challenge (IGTC), im ADAC GT Masters und in der ADAC GT4 Germany, dazu kommen die Nachwuchsförderung im Kartsport mit dem Junior Team75 Bernhard und Kundensporteinsätze im Porsche Sports Cup.   

Seit seinem Einstieg als Porsche Junior im Jahre 1999 fuhr Timo Bernhard in den folgenden gut 20 Jahren von Erfolg zu Erfolg. Er ist bis heute einer der ganz wenigen Porsche-Piloten, die in allen Kategorien, die die Zuffenhausener anbieten konnten, Titel geholt haben: im Carrera Cup, im GT-Sport sowie in den Prototypen-Klassen LMP2 und LMP1. Krönung seiner Porsche-Karriere waren die beiden Titel in der Langstrecken-Weltmeisterschaft 2015 und 2017 sowie der Le-Mans-Gesamtsieg 2017. Als Audi-„Leihgabe“ hatte er Le Mans bereits 2010 gewonnen. Motorsportgeschichte schrieb Timo 2018, als er mit dem Porsche 919 Hybrid Evo auf der Nürburgring-Nordschleife mit 5:19.6 Minuten eine Fabelzeit in den Asphalt brannte. Entsprechend oft gab es hochkarätige Ehrungen. Unter anderem war Timo ADAC Motorsportler des Jahres 2010, er erhielt 2016 die Sportplakette des Landes Rheinland-Pfalz und wurde 2017 zum Saarsportler des Jahres gewählt. Ganz aktuell wurde er in der vergangenen Wochen in die FIA Hall of Fame aufgenommen.

Timo Bernhard: „Für mich beginnt ein neuer Lebensabschnitt, der mir auch erlauben wird, etwas mehr für meine Familie da zu sein. Wer mich kennt, weiß, dass ich ein Racer durch und durch bin, und deshalb auch weiter meinen Helm für die ein oder andere Veranstaltung aufsetzen werde: für Rallyes, Bergrennen, für Motorsport als Hobby und Ausgleich. Auf diesen Abschnitt freue ich mich unheimlich. Auf meine Aufgabe als Markenbotschafter für Porsche freue ich mich sehr, diese Rolle habe ich immer angestrebt. Ich werde mich jetzt auch verstärkt um mein KÜS Team75 Bernhard kümmern, durch meine neue Rolle als Teamchef nun auch im Tagesgeschäft. Das wird unser Team deutlich nach vorne bringen. 

In meiner professionellen Karriere habe ich viel erreicht. Viel mehr, als ich ursprünglich zu hoffen gewagt habe; damals, als ich als Zehnjähriger auf dem heimischen Supermarktparkplatz mit Kartslalom angefangen habe, aber auch später, als ich 1999 als knapp 18-Jähriger, gerade volljährig geworden, zum ersten Mal bei Porsche in Weissach war. Jetzt ist es Zeit, danke zu sagen. Danke an die vielen tollen Menschen bei Porsche, mit denen ich zusammenarbeiten durfte und die mich positiv geprägt haben. Danke auch an meine fantastischen Teamkollegen, da fallen mir zuerst drei ganz besondere ein: Romain, Mark und Brendon. Wir haben unheimlich viel zusammen erreicht. Mein ganz besonderer Dank geht aber an meine Familie. An meine Ehefrau, an meine Eltern und an meine Schwester, die mit mir gezittert haben, die mir Zuversicht vermittelt haben, die sich mit mir geärgert haben, wenn es mal nicht lief, und die mit mir auch die kleinen Erfolge auf dem Weg zu den ganz großen Siegen gefeiert haben. Sie waren mir eine enorm wichtige Stütze im Hintergrund. Nur so konnte ich ein solches Programm in meiner Karriere so erfolgreich absolvieren.“

Fotos: Gruppe C Photography

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E-Auto: Forschung gegen Batterie-Alterung

9. 12. 2019

Der Hochenergie-Akku für E-Autos rückt näher. Forschern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, den chemischen Alterungsprozess zu identifizieren, der bislang die Lebensdauer derartiger Batterien beeinträchtigt.

Könnte dieser ausgeschaltet oder eingeschränkt werden, wären neuartige Lithium-Ionen-Akkus mit deutlich höheren Kapazitäten als heute möglich. Die Wissenschaftler rechnen mit Steigerungen von rund 30 Prozent. Die Reichweite eines E-Autos würde bei gleichbleibender Batteriegröße somit um rund ein Drittel zulegen.

Ursächlich für den schnellen Verschleiß, die sogenannte Degradation, ist den Forschern zufolge eine bislang wenig beachtete Struktur innerhalb der Batterie. Die Entdeckung des Wirkmechanismus soll es ermöglichen, nun neue Ansätze zur Minimierung der Degradation zu testen und in die eigentliche Entwicklungsarbeit zu Hochenergie-Akkus einzusteigen.

Das Forscherteam am KIT besteht (v.l.n.r.) aus Michael Knapp, Sylvio Indris, Weibo Hua und Björn Schwarz.

Fotos: Amadeus Bramsiepe, KIT

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Pkw-Neuzulassungen: Hybride vorn

9. 12. 2019

Im November 2019 ist der Anteil neu zugelassener Pkw mit alternativen Antrieben deutlich gestiegen. Wie das Kraftfahrtbundesamt (KBA) mitteilt, gingen 10,5 Prozent aller Neuzulassungen auf das Konto von Autos, die nicht ausschließlich mit Diesel oder Benzin angetrieben werden. Im November 2018 lag ihr Anteil noch bei 6,1 Prozent.

Um rund 267 Prozent legten Erdgasautos zu. Mit einem Marktanteil von nur 0,3 Prozent bleiben sie allerdings weiterhin eine vernachlässigbare Größe. 25.941 der Neuzulassungen gehen auf das Konto hybridisch angetriebener Pkw, was einem Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat um 122 Prozent entspricht. Ihr Marktanteil lag im November 2019 bei 8,7 Prozent. Unter die Hybride fallen auch 6.334 neu zugelassene Plug-in-Hybride. Hier liegt der Zuwachs bei 216 Prozent und der Marktanteil bei 2,1 Prozent. Vergleichsweise verhaltenes Plus (9,1 Prozent) verzeichneten reine Elektrofahrzeuge. Mit 4.651 Neuzulassungen liegt ihr Marktanteil bei 1,6 Prozent, wie schon im November 2018.

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Opel-Sondermodell: Der BVB-Corsa

9. 12. 2019

Gleich zum Debüt der sechsten Generation legt Opel deren erstes Sondermodell auf. Die „Edition 1909“ ist der Partnerschaft des Automobilherstellers mit Borussia Dortmund gewidmet und erinnert an den 110. Geburtstag des Fußballvereins. Es kann nur geleast, nicht gekauft werden, die Raten betragen mindestens 119,09 Euro monatlich. Opel schließt damit die BVB-Serie ab, die im Frühjahr 2019 mit Astra und ADAM gestartet wurde.

Die Karosseriefarbe des BVB-Corsa ist in Schwarz-Metallic gehalten. Zum Lieferumfang gehören weiter Klimaanlage, Lenkrad- und Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer, Frontkollisionswarner mit automatischer Gefahrenbremsung und Fußgängererkennung, Spurhalte-Assistent, Müdigkeitserkennung, Parkpilot und ein mit Apple CarPlay und Android Auto kompatibles Multimedia. Angetrieben wird das Sondermodell von einem 74 kW/100 PS starken Turbobenziner.

Vor allem aber steht das Sondermodell im Zeichen der Opel-Partnerschaft mit dem BVB, die 2012 initiiert wurde. Das Auto ziert die persönliche Unterschrift eines BVB-Spielers, dazu gibt es den Kennzeichenhalter „Borussen unterwegs“ und BVB-Aufkleber. Zusätzlich erhalten die Leasingkunden ein Dortmund-Trikot mit dem Namen ihres Lieblingsspielers, eine Stadionführung durch den Signal Iduna Park sowie Tickets für ein BVB-Heimspiel. Beim „Meet & Greet“ gibt es schließlich die Gelegenheit zur persönlichen Begegnung mit einem BVB-Spieler.

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